Bondage

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Die Faszination der Fesselung

Die Kunst der erotischen Fesselung, auch bekannt als Bondage, hat ihren Ursprung in verschiedenen historischen und kulturellen Traditionen und hat im Laufe der Zeit an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen. Dabei ist die Entdeckung und Belebung der persönlichen Phantasien sowie die Ausübung von Kontrolle und Hingabe ein wesentlicher Teil dieser Praxis, die viele Menschen ansprechend und oft auch befreiend empfinden. Der Reiz der Fesselung besteht darin, sich ganz dem Partner hinzugeben, während dieser spielerisch und fantasievoll seine eigenen Vorstellungen und Wünsche verwirklicht.

Ursprünge und Geschichte

Die Praktiken der Fesselung stammen aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen und sind somit historisch betrachtet wichtige Elemente im menschlichen Intimleben. Schon in der griechischen Antike zeugen Fresken und Zeichnungen von Eleusis und anderen Orten in Griechenland von Darstellungen, die als Vorläufer des Fesselspiels gelten können. In Japan geht die traditionelle Kunst der Fesselung sogar bis auf das 8. Jahrhundert zurück, und zwar in Form des „Hojojutsu“, eine Kriegskunst der Samurai, bei der gefangene Verbrecher mithilfe von Seilen oder Bambusstöcken verschnürt wurden. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus das „Shibari“, die erotische Ausprägung dieser Tradition.

In Europa fanden Restriktionen und Fesselungen ihren Weg in die Freizeitaktivitäten von Paaren, die durch die entstehende erotische Literatur und die Verfügbarkeit von Abbildungen erotisch-diskreter Szenen dazu inspiriert wurden. Vor allem im Viktorianischen Zeitalter erfuhr diese erotische Kunst einen Boom, und seither sind immer wieder unterschiedliche Techniken und Begriffe im Zusammenhang mit der Fesselung entstanden und weiterentwickelt worden.

Bestandteile und Ausrüstung

Die erotischen Fesselspiele können in verschiedensten Formen und mit unterschiedlichster Ausrüstung praktiziert werden. Von einfachem Binden der Hände mit einem Seidenschal oder einer Krawatte bis hin zu komplexen Konstruktionen, die den Körper kunstvoll einwickeln und sogar aufhängen – das Spektrum ist breit gefächert. Hier sind einige grundlegende Elemente, die in diesem Zusammenhang interessant sind:

Seile und Bänder

Seile oder Bänder, aus Natur- oder Kunststoffmaterialien, sind die klassischen Werkzeuge der Fesselkunst. Mit ihnen können sowohl einfache wie auch komplexe Knotentechniken angewendet werden, die sowohl zum Fesseln wie auch zum Zierden des Körpers dienen. Besonders für das „Shibari“ gilt dabei das Prinzip des „Hikime“ oder „Ziehen“ und „Shimeru“ oder „Verschließen“, das sowohl für den dominanten wie auch für den kleinen Partner reizvoll ist.

Handschellen und Fesselgurte

Einfacher und schneller als das Fesseln mit einem Seil geht es mit Handschellen oder Fesselgurten. Sie ermöglichen ein rasches und unkompliziertes Fixieren der Hände und Füße und können auch an Bett- oder Türrahmen angebracht werden.

Knebel und Masken

Neben der körperlichen Restriktion spielt auch die sensorische Deprivation, also das Abschirmen der Sinneswahrnehmungen, eine wichtige Rolle in der Fesselung. Mit einem Knebel im Mund oder einer Maske, die das Gesicht verdeckt, kann sich der gefesselte Partner nicht mehr frei äußern oder seine Umwelt klar wahrnehmen, was sowohl für den dominanten als auch für den kleinen Partner stimulierend wirken kann.

Peitschen und Gerten

Obwohl sie primär nicht zum Restriktionsrepertoire gehören, spielen Peitschen, Gerten oder andere Schlaginstrumente oft eine Rolle in Fesselszenarien. Sie können sowohl zur Bestrafung wie auch zum erotischen Spiel eingesetzt werden und sind somit Teil der gesamten Erlebniswelt der Fesselung.

Arten und Techniken

Die Fesselkunst hat zahlreiche Varianten hervorgebracht, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden können. Hier einige Beispiele:

Shibari und Kinbaku

Diese japanischen Fesseltechniken sind wahrscheinlich die bekanntesten und am weitesten verbreiteten. Sie zeichnen sich durch ein hohes Grad an Ästhetik, Poesie und Symmetrie aus und sind damit mehr als reine Restriktion, sondern vielmehr körperliche Kunstform.

Westeuropäische Fesselungen

Hierzu zählen Techniken wie das Spreizkreuz, bei dem Arme und Beine diagonal auseinandergespreizt und fixiert werden, oder das Hogtie, bei dem der gefesselte Partner mit Händen und Füßen hinter dem Rücken fixiert wird.

Spanking und Flagellation

In diesen Spielarten der Fesselszene geht es nicht nur um die körperliche Restriktion, sondern auch um die Bestrafung mit Schlaginstrumenten wie Gerten, Peitschen oder Rohrstöcken. Der Schmerz kann dabei eine wichtige Rolle spielen und den Reiz der Fesselung zusätzlich steigern.

Sicherheit und Einvernehmlichkeit

Da es in diesem erotischen Spielraum um Kontrolle, Macht und Hingabe geht, ist es von zentraler Bedeutung, dass beide Partner einvernehmliche Absprachen treffen und gemeinsam ausloten, was gewünscht und zulässig ist. Auch die Gesundheit der gefesselten Person muss immer im Auge behalten werden, um physische und emotionale Schäden zu vermeiden.

Zusammenfassend sind hier einige Stichpunkte zum Thema Fesselung:

– Historische und kulturelle Hintergründe der Fesselkunst
– Unterschiedliche Techniken und Ausrüstung für die erotische Fesselung
– Die besondere Ästhetik der japanischen Fesselungen (Shibari und Kinbaku)
– Spielarten wie Spanking und Flagellation, die Schmerz einbeziehen
– Sicherheit und Einvernehmlichkeit als zentrale Voraussetzungen für ein erfülltes Fesselerlebnis